Monte Baldo

Vertikale Natur zwischen See, Sonne und Artenvielfalt

Hinter Brenzone sul Garda erhebt sich der Monte Baldo, ein markanter Gebirgszug, der sich über mehr als 40 Kilometer erstreckt und bis auf 2.218 Meter ansteigt. Er prägt nicht nur das Landschaftsbild, sondern auch Klima, Umwelt und Identität der Region.

Dank seiner südexponierten Lage direkt über dem Gardasee entstehen ideale Bedingungen für eine außergewöhnliche Biodiversität. Hier treffen mediterrane, voralpine und alpine Pflanzenarten auf engem Raum zusammen – ein faszinierendes Zusammenspiel aus mildem Seeklima und alpiner Frische. Seit Jahrhunderten trägt der Monte Baldo den Beinamen „Garten Europas“.

Von den Dörfern am See führt der Weg durch wechselnde Landschaften: Olivenhaine, Buchenwälder, blühende Wiesen und schließlich die Almen der Hochlagen. Hier wachsen seltene Orchideen, Enziane, Alpenblumen und endemische Arten, die nur hier vorkommen. Im Frühling und Sommer leuchten die Hänge in kräftigen Farben.

Auch die Tierwelt ist bemerkenswert: Adler, Gämsen, Rehe, Murmeltiere, Füchse – und mit etwas Glück entdeckt man sogar Hermelin oder Auerhahn. Die Vielfalt an Schmetterlingen gilt als Symbol für den ökologischen Reichtum dieser Region.

Zu Fuß
Mit dem Rad
Mit der Seilbahn

Der Monte Baldo lässt sich zu Fuß über Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeit erreichen, aber auch mit dem Mountainbike oder bequem mit der Seilbahn Prada–Costabella.

Von den Gipfeln öffnet sich ein weiter Blick über den Gardasee, die umliegenden Täler und – an klaren Tagen - bis zu den Zentralalpen.

Es ist eine Landschaft, die zu Respekt und langsamer Entdeckung einlädt, wo jede Wanderung zeigt, wie unterschiedliche Naturwelten auf engem Raum miteinander im Einklang stehen.